Gegensätze ziehen sich an

Hallo zusammen

Bei der Überschrift wundert ihr euch sicher was wir wohl meinen
Wir hatten heute Freiheit, Frieden und Zusammenhalt mit den Gegensätzen Trauer, Verlust und Angst.

Unser Tag begann mit einer Fahrt in der Metro zum Battery Park, dort wo alle Fähren zum "Lady Liberty" ablegen.
Der Name wird hier sehr häufig verwendet und ist ein andere Begriff für die Freiheitsstatue oder auch Statue of Liberty Bevor wir unsere Tickets abgeholt haben wurden wir wieder vielfach von den Ticketagenten auf der Straße angesprochen, aber sobald sie den Reservierungszettel gesehen haben waren sie sehr schnell still

Mit den Tickets ging es zur Sicherheitskontrolle - es sollte nicht die letzte des Tages sein Die Amis nehmen es doch sehr genau was Sicherheit angeht...
Mit der Fähre ging es dann auch ziemlich schnell los, über den Hudson River vorbei an Ellis Island hin zur Liberty Island. Dabei hat das Schiff eine gute Route gehabt, denn man hatte ein perfekten Blick auf die Statue, direkt von vorne

Auf der Insel angekommen haben wir, erneut, einen super Blick auf die Skyline von Manhattan gehabt und diese natürlich auch wieder festgehaten
Nach dieser tollen Aussicht haben wir uns auf den Weg zur Statue gemacht, wobei wir sehr schnell vor unserer zweiten Sicherheitskontrolle standen. Denn außer einer Kamera und medizinisch notwendige Medikamente darf man (eigentlich) nichts mit in die Statue nehmen Also wir hatten 2 Handy, Geldbeutel, Hustenbonbons. Taschentücher, 2.Kameraobjektiv und den Hausschlüssel dabei und es wurde nichts gesagt Vielleicht sollte man das mit der Wahrnehmung der Sicherheit nochmals überdenken
Im Sockel der Statue ist ein Museum integriert sowie die erste Fackel der Statue. Mittlerweile wurde sie 3 mal erneut und die Statue selbst (steht seit 1886) wurde 2 mal komplett saniert. Wir hatten Tickets um hoch in die Krone zu gehen - und das war echt kein Spaß da hochzulaufen... Wir mussten eine Wendeltreppe, mit etwa einer Breite von max 50cm ca 130 Stufen nach oben laufen. Oben angekommen konnte man für ca 30 sek die Aussicht genießen, bevor man wieder den Abstieg antreten musste, erneut eine identische Wendeltreppe. Mit Sockel ist man einfach also mal eben über 380 Stufen hinauf bzw. hinabgestiegen.

Nachdem wir uns im Restaurant mit Veggieburger und -panini gestärkt hatten ging es mit der nächsten Fähre zurück nach Manhattan. Dort ging auch gleich zu unserem zweiten Tagesziel - das 9/11 Memorial und Museum.

Der ehemalige Plaza des WTC heißt seit dem 11.09.2001 Ground Zero, denn nichts was vorher da stand steht heute noch. Auf diesem Platz steht mittlerweile das "One World Trade Center", das WTC-Museum sowie das Memorial der alten Twin-Tower. Dieses Memorial sind 2 große Wassergraben an genau den Stellen an welchem die Tower standen. Und rundherum um die Graben stehen auf Mamorplatten alle Namen der Menschen aufgelistet, welche an diesem Tag ihr Leben verloren haben.

Wir sagen eins direkt vorab - das Museum ist gigantisch!!! Eins der besten Museen welches wir seither besucht haben.
Es begann zwar erneut mit einer, unsere dritten und letzten, Sicherheitskontrolle, aber was wir Innen gesehen haben war richtig toll!
Wir wussten zum Beispiel nicht das beide Tower nicht nur 110 Stockwerke über der Erde hatten, sondern auch noch 6 Stockwerke unterhalb der Erde, denn in Stockwerk -2 und -3 befindet sich das Museum heute. Wir haben die Originalwänder der alten WTC-Tower gesehen, echte Metallbruchstücke der Fassade, eine Außentreppe (wurde nach dem Freiräumen von Schutt und Asche genauso erhalten wie damals aufgefunden). Auch konnte man andere Fundstücke wie einen Aufzugsmotor, einem Teil der Fernsehantenne vom Nordtower oder auch ein total zerstörtes Feuerwehrauto von diesem Tag sehen. Es gab einen Gedenkraum für alle knapp 3000 Menschen sowie eine große Halle in der man alles nochmals mit genauer Uhrzeit nachempfinden konnte. Dabei ging es nicht zum um die Twin-Tower, sondern auch um die 2 anderen Unglücke an diesem Tag, der Flugzeugabsturz in Pennsylvanien und der Anschlag auf das Pentagon.
Es gab Bereiche von Überlebenden, Hinterbliebenen und auch Fundstücke nach dem Unglück.
Es gab soviel zu sehen dass man gar nicht alles auflisten kann. Es war einfach toll und wir würden beim nächsten Besuch von NYC wieder reingehen Allerdings bringen wir dann noch mal mehr Zeit mit, damit wir nicht am Ende nicht wieder rausgeworfen werden ))

Morgen wird ein entspannter Tag, unser Rahmenprogramm bezieht sich mehr auf abends, denn wir wollen zum Empire State Building und den Times Square bei Nacht begutachten

Auch so... Unsere Silvesterparty ist gebucht und wir haben uns Tickets für ein Broadway-Musical besorgt

Seid lieb gegrüßt,
HaMa

PS: Neue Bilder sind daaaaaaaa
PPS: Eins müssen wir feststellen, wenn den Amerikanern mal das Kleingeld ausgehen würde würde es uns nicht wundern Sie müssten dann nur in jedem erdenklichen Brunnen schauen oder im Hudson-River tauchen, dann werden sie ganz schnell fündig

29.12.14 07:09

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